Schulungs- und Unterweisungssystem

Welchen Sinn hat die Unterweisung?

Den Mitarbeitern soll Wissen vermittelt werden, welche sicherheitsgerechte Verhaltensweisen aller Beschäftigten erforderlich sind, um somit sicherheitsgerechte Zustände im Unternehmen schaffen.

Welche Themen müssen in der Unterweisung behandelt werden?

In der Regel geben Ihre Gefährdungsanalysen Auskunft über die zu erwartenden Gefahren und Belastungen an den Arbeitsplätzen und in den Betriebsbereichen. Somit ergeben sich auch die Unterweisungsthemen für Ihre Mitarbeiter.

Sollten keine Gefährdungsanalysen für ihre Betriebsbereiche vorliegen, kann die Fachkraft für Arbeitssicherheit Hilfestellung geben.

Sie können die Erstellung der Gefährdungsanalysen auch durch mich ausführen lassen. Nutzen Sie hierzu das Anfrageformular "Fachkraft für Arbeitssicherheit".

Wer unterweist unsere Mitarbeiter?

Nach vorheriger Terminabsprache werden ihre Mitarbeiter durch mich oder eines kompetenten Kooperationspartner unterwiesen.

Wie ist der Ablauf einer Schulung?

Das notwendige Equipment wie Computer, Beamer und Soundsystem wird durch mich gestellt, installiert und nach erfolgter Schulung deinstalliert.

Die Räumlichkeiten werden durch den Kunden gestellt.

Es sollten möglichst nicht mehr als 20 Teilnehmer je Durchgang geschult werden.

Eine Arbeitsschutzunterweisung dauert erfahrungsgemäß in Abhängigkeit von der Themenvielfalt ca. 30 - 60 Minuten je Durchgang.

Die Schulungsdauer zu weiteren Themen oder Anlässen
kann abweichen.

Wie wird die Unterweisung/Schulung dokumentiert?

Schulungen und Unterweisungen werden durch Unterschrift von den Beschäftigten bestätigt.

Die Unterschriftenlisten werden durch den Dozenten themengerecht vorbereitet.

Für spezielle Schulungen können Zertifikate durch mich oder dritte ausgestellt werden.

Welche rechtlichen Folgen kann es haben, Beschäftigte nicht ausreichend zu unterweisen?

Oft wird unterschätzt, welches Risiko nicht nur für den Arbeitnehmer, sondern auch für die Verantwortlichen in einem Betrieb durch Unterlassen von Maßnahmen zum Arbeits-& Gesundheitsschutz tatsächlich besteht. Verantwortlich ist immer der Unternehmer und oft auch Mitarbeiter in Führungspositionen.

So können beispielsweise Geldbußen bis zu 25.000,00 € oder sogar mehrjährige Freiheitsstrafen verhängt werden.

Schadensersatzansprüche gegen Geschäftsführer und Führungskräfte seitens geschädigter Arbeitnehmer und Berufsgenossenschaften können auch gegen natürliche Personen (Unternehmer/Führungskräfte) geltend gemacht werden. Das bedeutet, Haftungsbeschränkungen aus der Rechtsform der Gesellschaft können somit umgangen werden (Durchgriffshaftung)!